Das war ein Jahr! Vor allem die letzten Monate hatten es in sich, mit Adventszeit, Dienstreisen des Mannes und Einzug in unser neues Haus. Hier ist immer noch soooo viel zu tun, aber zum Ende des Jahres machen wir etwas ruhiger und so nehme ich mir auch mal wieder etwas Zeit zum Bloggen.
In meinen Notizen liegen mehrere angefangene Beiträge, vom Umzugstag am 12.11. und von der Adventszeit. Aber die lass ich jetzt mal liegen und konzentriere mich auf den Jahresabschluss und Zeit für mich. Mal wieder Quality-Zeit mit den Kindern, Yoga, Joggen, Gitarre oder einfach mal dasitzen und nichts tun. Das kam die letzten zwei Monate alles zu kurz.

Januar
Ende Januar konnte ich ENDLICH meine Google DevOps Prüfung abschließen. Dafür saß ich oft im Januar an der App mit den Prüfungsfragen. Seit einigen Jahren habe ich mir diese Prüfung schon vorgenommen. Es fühlte sich gut an den Meilenstein endlich hinter mir zu lassen.
Auf der Arbeit probiere ich mal etwas Neues und arbeite einige Wochen in einem anderen Team. Das war interessant und es war gut für mich zu sehen, dass ich auch mit anderen Kollegen gut zusammenarbeiten kann. Schließlich arbeite ich immer noch in dem Team, in dem ich mit meinem Quer-Einstieg als Software-Entwicklerin gestartet bin, wenn auch die Zusammensetzung mittlerweile eine andere ist.
Hier im Blog lese ich, dass meine Kinder im Januar Lungenentzündung hatten. Der Rest des Jahres lief in der Hinsicht glücklicherweise entspannter ab.
Gelesen: hauptsächlich Google Dokumentationen und Prüfungsfragen 🙂

Februar
Die Jungs erholen sich noch von ihren Lungenentzündungen. Der große Sohn bekommt dann doch noch eine Grippe und hängt den Februar über eher durch. Trotzdem stehen einige Termine an. Wir besuchen unser tolles Planetarium und reisen mit Eddie ins All. Unser großer Sohn hat sein erstes kleines Gitarrenkonzert, also sein Beitrag ist kurz, das Konzert dauert dann aber fast drei Stunden. Der kleine Sohn kegelt das erste Mal auf einem Kindergeburtstag. Die Faschingsfeier in der Kita verpasst unser kleiner Sohn dann allerdings wegen Fieber, so dass wir zuhause eine kleine Faschingsfeier nachholen (siehe Foto, Lloyd von Ninjago und Harry Potter).
Gut gelesen bzw. vom Autor vorlesen lassen: „Views“ von Marc Uwe Kling.

März
Im März machen wir einen Urlaub an der Nordsee in den Niederlanden. Der Center-Park bietet viele Beschäftigungen für die Kinder und so kommt keine Langeweile auf.
Gehört: Viola Davies „Finding me“, danach Michelle Obama „Becoming“, beides aus der Bibliothek ausgeliehen.
Im Urlaub dann weiter mit „Eine Frage der Chemie“ von Bonnie Garmus (Hörbuch) und Salmon Rushdies „Joseph Anton“ (E-Book)


April
Im April werden an meinem Arbeitsplatz drastische Spar-Maßnahmen angekündigt und tatsächlich einige Menschen entlassen. Viele gehen auch freiwillig und nehmen eine kleine Abfindung mit. Für mich ändert sich zum Glück nicht viel, nur Gehaltserhöhungen gibt es erstmal eine Weile nicht.
Unser Kita-Kind fährt auf Gruppenreise, wir genießen die Ruhe mit nur einem Kind.
Zu Ostern fahren wir in meine Heimat und feiern Ostern und zwei Mal Geburtstag.
Ich bepflanze nochmal ordentlich den Balkon und laufe seit langem endlich mal wieder 5 km am Stück.
Hörbuch gehört: Elke Heidenreich mit „Altern“, danach noch „Alles fließt. Der Rhein.“.
Ich entdecke Angebote für meinen E-Book-Reader und kaufe mir ab jetzt regelmäßig für 1-2 Euro englische E-Books.

Mai
Ich laufe weiter regelmäßig 5 km, aber ich schlafe sehr wenig. Oft werde ich zwischen 4 und 6 morgens wach und kann nicht mehr einschlafen. Mit Mühe versuche ich mich von Kaffee zu lösen und höre abends kein Hörbuch mehr.
Mein großer Sohn fährt auf Klassenreise. Er bringt viele tolle Steine und einen polierten Bernstein mit. Wieder erleben wir, dass mit einem Kind unser Leben doch deutlich ruhiger wäre.
Ende Mai kommt dann meine Woche allein zuhause, ich räume, spiele Gitarre, mache jeden Tag Yoga und schaue auch viel Serien. Eine richtig tolle Woche. Aber dann freue ich mich auch riesig meine Familie wieder in die Arme zu schließen.
Nach vielen trockenen Wochen regnet es im Mai auch endlich mal wieder länger.
Gelesen: „Remarkably bright creatures“ von Shelby van Pelt.

Juni
Wir feiern einen neunten Geburtstag, einmal mit Laser-Tag und einmal mit überraschend viel Familie. Nach langem Suchen finden wir in diesem Sommer auch endlich ein kleines Häuschen und keiner schnappt es uns weg. Das wird wohl unser letzter Sommer auf dem Balkon werden.

Juli
Wir starten mit einer Familienfeier und besuchen die Familie meines Mannes. Ich erfahre wieder einiges über Landwirtschaft und wie so ein Familienleben auf dem Land aussieht. Mein Mann ist im Juli auch wieder auf Dienstreise, leider streite ich dann viel mit meinem großen Sohn. Es ist sehr anstrengend.
Endlich finalisieren wir den Hauskauf, es folgen viele Termine und Telefonate und es flattern uns viele hohe Rechnungen ins Haus (Notar, Makler etc.).

August
Dieses Jahr wird es leider keinen Urlaub bei meinen Eltern geben (so wie hier im letzten Jahr). Wir machen das Beste draus und verbringen einfach Zeit zusammen in unserer Gegend. Am Ende der Sommerferien machen wir uns dann auf den Weg in die Alpen und verbringen dort eine schöne Zeit.
Gelesen: „James“ von Percival Everett – tolle Neu-Interpretation von Huck & Finn für Erwachsene, „The family at No. 23“ von Kathryn Sharman

September
Im September startet mein Jüngster in der Vorschule. Gleichzeitig sind viele seiner Kita-Freunde schon in der ersten Klasse gestartet und mein Sohn vermisst seine Freunde sehr.
Wir planen unsere neue Küche und überlegen schon wo wir was im neuen Haus platzieren wollen.
Gelesen: Terry Pratchett „Pyramids“ & „Woman on Fire“

Oktober
Ich fahre mit meinen Kindern nach Schwedeneck zur Mutter-Kind-Kur. Eine interessante Erfahrung, aber nicht so erholsam wie erhofft. Zudem verpasse ich einiges auf der Arbeit und am Ende bin ich nicht ganz so zufrieden. Die Klinik und der Ort sind aber sehr zu empfehlen.
Gelesen: Elizabeth George mit „A slowly dying cause“ und Mieko Kawakami mit „Breasts and Eggs“

November
Im November wurde es dann sehr ruhig hier im Blog, denn Mitte November sind wir mit Sack und Pack in unser kleines Reihenhäuschen gezogen. Vor zwanzig Jahren hätte ich noch gesagt, ich ziehe niemals in ein Reihenhaus. Geht es denn bitte noch spießiger? 😀 Jetzt sind wir sehr froh unser kleines Häuschen ergattert zu haben und es gerade so noch finanzieren zu können. Wir haben jetzt mehr Platz und einen kleinen Garten und freuen uns sehr.
Aber natürlich dauerte das ganze Einpacken, Organisieren und Renovieren am Ende doch länger als man sich das im Vorfeld so vorstellt. Wir packen ganze 120 Kartons und danach sind immer noch Sachen übrig.
Gelesen: „The retirement plan“ von Sue Hincenbergs, „Beautiful ugly“ von Alice Feeney



Dezember
Wir erleben eine ungewöhnliche Adventszeit im neuen Haus. Wir kommen nur langsam voran mit Auspacken & Aufbauen, sind oft müde. Die letzten Jahre gab es immer einen kleinen Beitrag zu unserer Adventszeit (vom letzten Jahr hier), aber in diesem Jahr wird es nur diesen Rückblick geben.
Aber wir haben immerhin einen Adventskranz und die Kinder haben jeder zwei Adventskalender. Ab dem zweiten Advent hören wir auch Weihnachtsmusik und es kommt ein bisschen Stimmung auf. Ganz kurz vor Weihnachten folgen dann noch Weihnachtsbaum und Lichterketten.
Ikea lässt uns mit unserer Küche hängen und wir haben dann nicht so richtig Lust in der halbfertigen Küche Plätzchen zu backen. Das wollen wir in den Ferien nachholen (Spoiler: Unsere Küche soll tatsächlich erst Ende Januar fertiggestellt werden. Mal sehen ob wir dann noch Plätzchen backen werden.).
Nikolaus schaffen wir auch und sogar der heiß ersehnte Wichtel zieht bei uns ein. Letztes Jahr hat er bei Oma & Opa schon mal vorgefühlt und dieses Jahr ist er richtig eingezogen. Allerdings ist er nicht ganz so aktiv wie gewünscht, auch ihn scheint der Umzug zu stressen. Es gibt mal Ü-Ei, ein Herz aus Marshmallows oder Lebensmittelfarbe in der Milch.
Ich trauere ein wenig um meine Weihnachtszeit mit den Kindern, die in diesem Jahr deutlich zu kurz kommt. Ebenso der sechste Geburtstag des jüngsten Sohnes. Die Feier wird in den Januar verlegt und einfach im Indoor-Spielplatz stattfinden.
Am Geburtstag selbst gehen wir zusammen ins Kino. Allerdings wird es alles ein bisschen viel für das Geburtstagskind. Ausgerechnet an dem Tag wird in der Kita einiges geboten, so dass mein Sohn am Nachmittag schon etwas müde ist. Mein Sohn hält trotzdem wacker durch, dann findet er den Film auch noch gruselig (Mission: Mäusejagd – Chaos unterm Weihnachtsbaum) und möchte zwischendurch sogar fast das Kino verlassen. Zumindest der Becher mit Süßigkeiten kommt gut an.
Am Wochenende nach dem Geburtstag kommen noch Oma und Opa mit Helium-Ballon und Benjamin-Torte vorbei und sogar noch einmal am ersten Weihnachtstag. Wir verbringen einen schönen Tag, auch mit mit nackter Birnenbeleuchtung und Karton-Stapeln.
„Last christmas“ ist gerade sehr beliebt beim großen Sohn. Und der kleine Sohn schnüffelt zwischendurch am Apfelschaum-Duschschaum und fragt uns an Heiligabend wann es denn endlich die Beschwörung gibt. 😀
Ansonsten toben die Kids den ganzen Tag um uns herum und sind sehr laut. In den Weihnachtsferien möchte ich einen Gang runterschalten und Filme schauen, aber was soll ich sagen, die Kinder wollen nicht!!! Also bauen und spielen wir und machen kleine Ausflüge. Ein, zwei Filme schauen wir aber doch, ein zweites Mal „Coco“ und geplant sind noch „Arthur Weihnachtsmann“ und „Everest – Ein Yeti will hoch hinaus“ für Silvester.
Gelesen: absoluter Tipp for SciFi-Fans: „Children of Time“ und „Children of Ruin“ (bin noch dabei) von Adrian Tchaikovsky.
Silvester werden wir wieder ordentlich feiern mit Tanz, Raclette, einem Film und einem „Knaller Knatter Premium Mix“. Vielleicht treffen wir draußen dann ein paar Nachbarn. Wir sind schon sehr gespannt.
Wünsche allen LeserInnen einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Wünsche für das neue Jahr
- Gesundheit und Zufriedenheit für meine Mutter (natürlich auch für den Rest meiner Familie, aber ein besonders großes Stück Glück für meine Mutter)
- trotz Arbeiten am und im Haus noch genug Zeit für mich und die Kinder haben
- wieder öfter 5 km laufen & Gitarre spielen (der Dauerbrenner unter den Wünschen)
- einen guten Schulanfang bzw. Schulwechsel für meine Kinder
- konstruktive Auseinandersetzungen mit den Kindern
- Gute Ideen auf der Arbeit voranbringen & mal wieder eine Gehaltserhöhung bekommen
- Schöne Urlaube mit den Kindern verbringen, auch wenn wir nächstes Jahr nicht soviel wegfahren werden.
- Jeden Monat am 12. an „12 von 12“ teilnehmen, am besten auch noch mit 12 Fotos :-D.
Hier findet ihr die Rückblicke der letzten Jahre: 2021, 2022, 2023 und 2024.
