Mein letzter Beitrag ist direkt vom Karfreitag. Da haben wir zuhause nicht soviel gemacht und ein bisschen gechillt. Mein Mann streicht noch schnell die Ecke, in der wir bald die neue Garderobe aufbauen wollen. Ein bisschen räume ich hier und da, sitze aber auch mal länger auf der Couch.

Am Samstag laufen dann die Vorbereitungen für unsere Ostertage. Wir räumen auf, gehen einkaufen und färben noch Eier. Den Kindern werden noch die Haare gekürzt. Leider läuft es dieses Mal nicht so entspannt ab. Die Kinder leiden sehr, weil es kitzelt und pickst und wieder steht im Raum, dass wir nächstes Mal doch einfach zum Friseur gehen.
Ostermontag
Ich wache etwas zu früh auf. Aufregung ist anscheinend ansteckend. Die Kinder sind auf jeden Fall ebenfalls früh auf den Beinen. Der Osterhase war schon da und hat im Haus einiges versteckt. Draußen ist es leider stürmisch und nass.

Die Kinder suchen jedoch erstmal jeder nur ein Geschenk, denn meine Eltern kommen zu Besuch und wir bereiten noch das Frühstück vor. Die Kinder helfen und kleben kleine Tattoos auf die gefärbten Eier. Von Schwiegermama abgeschaut, gibt es Laugenhäschen.
Später suchen die Kinder dann noch eine Weile weiter. Es gibt für jeden ein Klemmbaustein-Osterbäumchen und drei kleine Schatzkisten mit schönen Steinen und Murmeln, dazu noch je ein neuer Pyjama.

Meine Mutter bringt zwei große bunte Ikea Tüten und wir verstecken sie noch schnell im Garten, darin befinden sich zwei Malkästen mit Farben zum mischen.
Wir Großen gehen auch nicht leer aus und haben jetzt neue Kräuter und zwei tolle Stühle, die meine Eltern aussortiert haben, die aber noch sehr gut in Schuss sind und super auf unsere Terrasse passen.
Am Tage besprechen wir den Apfelbaum, den meine Eltern uns schenken wollen und ob und welche Art von Markise wir brauchen. Zwischendurch sitzen wir auch immer mal wieder kurz draußen und lassen uns von der Sonne bescheinen, bis es uns zu windig wird.
Erst frühstücken wir aber in Ruhe, nach der Mittagspause gibt es dann Eis und später einen schnellen Gnocchi-Auflauf, der irgendwie nicht ganz heiß geworden und mir zu salzig ist.
Wir reden den ganzen Tag, die Kinder toben dazwischen. Zusammen spielen wir Hexentanz und Volltreffer. Das geht schon ganz gut.
Erst um kurz vor zehn liegen wir im Bett. Meiner Mutter geht es besser und meine Eltern können nun auch mal wieder bei uns schlafen. Sie belegen das Kinderzimmer des Großen und der Rest verteilt sich auf die Schlafzimmer im oberen Stockwerk. Mein Sohn schläft schnell ein und ich lese noch eine Weile über die Avatarin Yangchen.
Ostermontag
Wir schlafen aus und frühstücken wieder gemütlich zusammen. Heute mit Ostermüsli. Für die Terrasse ist es leider immer noch zu kalt. Mein Mann kocht uns zum Mittag ein Bohnen-Curry. Danach macht meine Mutter, wie immer, ein Mittagsschläfchen und der Rest bricht zu einer Runde um den Block auf. Opa spendiert ein Eis, anschließend toben sich die Kinder noch kurz auf dem Spielplatz aus. Wieder zurück spielen meine Mutter, mein großer Sohn und ich eine Runde Schlachtfeld (Hearthstone) gegeneinander.
Und so gehen ruhige Ostertage zu Ende.

Die kurze Arbeitswoche vergeht auch wieder wie im Flug. Meine Eltern besorgen schon schnell unser kleines Apfelbäumchen (Sorte: Wellant für Allergiker) und ich bekomme Fotos von unserem baldigen Mitbewohner. Ich bin schon sehr gespannt.
Am Donnerstag hat mein großer Sohn schon wieder schulfrei. Wir besuchen zusammen den Baumarkt und holen danach den Sohn von der Kita. Das sind immerhin 6 km Spazierganz, die er ohne zu Meckern bewältigt. Auf dem Rückweg verliert allerdings der kleine Sohn kurz die Fassung, schmettert die Bäckertüte mit den Keksen auf die Bank und es gibt kurz richtig blöde Stimmung, aber wir fangen uns schnell wieder. Beide Kinder entschuldigen sich beim jeweils anderen und ich bin kurz stolz und freu mich, dass wir Eltern anscheinend doch nicht alles falsch machen (es gibt ja durchaus den einen oder anderen Moment in dem man nicht so überzeugt von den eigenen Erziehungskünsten ist).
Diese Woche gönnen wir uns auch nochmal eine Kochbox und ich bekomme einen schönen Salat mit Butterbohnen und Fisch mit Spitzkohl-Gemüse.
Am Freitag verbringe ich dann sogar noch einen schönen, entspannten Abend mit meinem großen Sohn – kommt auch nicht so oft vor. Wir spielen Harry Potter Monopoly, reden und lesen weiter über Avatar Yangchen. Beim Lesen wird mir nochmal klar, dass es vielleicht doch kein Kinderbuch ist, teilweise ist es ganz schön grausam. Ich bin davon ausgegangen, dass die Buchreihe die gleiche Zielgruppe wie die Comic-Serie hat.

Gestern kümmern wir uns ein bisschen um den Balkon und entfernen so einiges an Unkraut und Müll. Heute werkeln wir ein bisschen im Garten, aber dafür soll es noch die 12 von 12 geben.
