Wochenglück

Wochenglück 4/26

Die Woche startet mit einem Infoabend an der Stadtteilschule in unserer Nähe. Es folgt die 180-Grad-Wende des Kindes, denn jetzt möchte mein Sohn doch aufs Gymnasium. Die Stadtteilschule machte zwar einen netten, entspannten Eindruck, ist aber sehr auf Soziales und Sport ausgerichtet. Mein Sohn interessiert sich jedoch eher für Naturwissenschaften und Musik.
Ich hoffe sehr, dass es die richtige Entscheidung ist und er sich auf dem Gymnasium wohlfühlen wird. Schlau genug ist er auf jeden Fall, aber dort reicht das allein sicher nicht mehr aus. Außerdem hat man in Hamburg auf dem Gymnasium für das Abitur nur acht Jahre Zeit.

Am Mittwoch habe ich wieder einen Tag vor Ort mit den Kollegen verbracht. Das ist immer nett, aber auch anstrengend, denn wir diskutieren viel darüber, wie wir mit KI weiterarbeiten wollen. Schön ist auch, dass man endlich wieder normal mit dem Rad fahren kann – der Schnee ist so gut wie weg –, obwohl es nach wie vor eisigkalt ist.

Am Donnerstag gehe ich mal wieder zu Fuß zur Kita und genieße die Bewegung nach dem Tag im Arbeitszimmer. Auf dem Rückweg begleitet mich mein Sohn auf dem Roller. Am Ende wird es wie immer ein bisschen lang und am Donnerstag leider auch ein wenig zu kalt.

Abends habe ich jetzt mit meinem großen Sohn angefangen, Momo zu lesen. Ich freue mich sehr, dass er sich darauf einlässt. Am Sonntagmorgen lesen wir nebeneinander, jeder in seinem Buch. Das gefällt mir sehr – das habe ich früher auch mit meiner Mama gemacht.

Am Freitag ist dann die Luft raus. Ein Schulfreund ist zu Besuch, und wir backen noch einen Kuchen für den Nachhol-Geburtstag am Samstag. Die Kinder verarbeiten außerdem einen Fertig-Vanillekipferl-Teig zu eigenwilligen Kreationen.

Am Samstag haben wir am Vormittag Zeit zum Ausschlafen, Trödeln und Zusammenpacken für den Kindergeburtstag im Indoorspielplatz. Wir testen einen neuen und sind nicht so zufrieden: Die Geräte sind überbelegt, keiner passt richtig auf, es tropft von der Decke, und die Toiletten sind auch nicht wirklich schön.
Die Kinder scheinen aber trotzdem eine gute Zeit zu haben, von wenigen Streitereien abgesehen. Ich unterhalte mich ganz gut mit zwei Müttern, die geblieben sind. Am Ende bin ich jedoch ziemlich fertig, und wir freuen uns auf einen ruhigen Sonntag.

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